13 Mai 2014 - 21:52
Irakisches Dorf von US-Waffen verstrahlt

Im Irak ist von Amerikaner, wie von Aktivisten zu Zeiten des Beginnes der Besatzung bereits vermutet, radioaktives Material verwendet worden.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, haben Beamte Berichte bestätigt, laut welchem während des Angriffskrieges im Jahre 2003 im Irak seitens der Amerikaner radioaktives Material verwendet worden ist.
In der Ortschaft Missan, etwa 390 Kilometer von Baghdad entfernt, konnten im Jahre 2003 radio aktive Stoffe nachgewiesen werden, die von den Amerikanern dort hingebracht worden waren.
Der Direktor der Generalauthorität für Umwelt, Samir Kadim, erklärte dass eine gefährliche Verunreinigung in Militärgerätschaften südlich von Karima nachgewiesen werden konnte. In dem südlichen Dorf hatte es zwischen irakischen und amerikanischen Truppen schwere Gefechte gegeben.
Kadim berichtete dass die Strahlung nicht unmittelbar nach Abzug der Amerikaner aus der Ortschaft nachweisbar war. Seit Abzug der Amerikaner hatte es einen starken Anstieg von unbekannten Seuchen und Krankheiten, bis hin zu Fehlgeburten und Krebs gegeben.
"Leider haben wir es zu spät herausgefunden, nachdem eine Anzahl der Dorfbewohner mit unbekannten Seuchen diagnostiziert wurden."
Der Bürgermeister des Dorfes, Mahmoud Abtan erklärte der Nachrichtenagentur New Arab dass die Verunreinigungen bei Routinebesuchen in der Region nachgewiesen wurden und Dorfbewohner die Politiker darum gebeten hatten Teile des Dorfes zu untersuchen, in welchem nach den Kriegshandlungen immer öfters Gestank und unerklärbare Geruche gemeldet worden waren.